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Videospiel und ein Herz

Forschen Universität

Kathrin Trattner (links) und Laura Marx waren die großen SiegerInnen bei der Three Minute Thesis an der Universität Graz. Vizerektor Peter Scherrer unterstrich zu Beginn die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen. Fotos: Uni Graz/Tzivanopoulos

Sieben KandidatInnen und alle GewinnerInnen: Immerhin schafften sie mit ihren Präsentationen innerhalb der 3-Minuten-Grenze zu bleiben.

Die Jury hatte es nicht leicht, fand aber ihre Favoritin.

Sieben junge WissenschafterInnen, sieben Forschungsthemen, drei Minuten Zeit: Bei den Three Minute Thesis zeigte der Uni-Graz-Nachwuchs sein Können

Das eigene Forschungsthema in 180 Sekunden erklären, ohne Hilfsmittel (nur mit einer Präsentationsfolie!) und das auch noch vor einem kritischen Publikum und einer strengen Fach-Jury. Nicht leicht, aber schaffbar und amüsant. Am 22. März 2018 veranstaltete die Doctoral Academy der Universität Graz die "Three Minute Thesis" in Kooperation mit der 7. fakultät, des Zentrums für Gesellschaft, Wissen und Kommunikation. Von Religionswissenschaft über Nachhaltigkeitsforschung und Biologie bis hin zur Philosophie - das Programm zeigte, was die Universität Graz ausmacht: vielfältig auf allen Ebenen und eine Förderin junger Persönlichkeiten. Die Religionswissenschafterin Kathrin Trattner (Jurybewertung) und die Mathematikerin Laura Marx (Publikumspreis) konnten den Wettbewerb nach spannenden eineinhalb Stunden für sich entscheiden. Trattner sprach über die Darstellung des Islams in Videospielen, Marx mit viel Gefühl über das virtuelle Herz.

Die Veranstaltung, die ihren Ursprung an der University of Queensland in Australien hat und im Rahmen des europäischen Uni-Netzwerkes "Coimbra Group" stattfand, ist ein guter Maßstab, an dem sich internationaler wissenschaftlicher Nachwuchs messen kann. An der Universität Graz ging das Spektakel im Hörsaal 03.01 über die Bühne. Sieben KandidatInnen - sie repräsentierten ob ihrer unterschiedlichen Disziplinen den Forschungsquerschnitt der Universität. Vizerektor Peter Scherrer, der zu seinen Agenden auch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zählt, zeigte sich bereits bei der Begrüßung von der Idee begeistert. Spitzenforschung gehöre heutzutage vor den Vorhang, die jungen KollegInnen müssen sich trauen, ihre Forschung zu präsentieren, sagte er. Neben Trattner und Marx unterhielten Michael Kriechbaum (Institut für Systemwissenschaften, Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung), Veronika Slawitsch (Institut für Erdwissenschaften), Christiana Gletter (Doctoral School Teaching Methodology), Laura Marx (Institut für Mathematik), Zainab Ali Saad Abdelatti (Institut für Biologie) und Ivo Marinsek (Institut für Philosophie) das Publikum. Die Fachjury setzte sich aus der APA-Wissenschaftsjournalistin Annemarie Happe, dem Historiker Johannes Gießauf und dem Professor für Wissenschaftskommunikation (und Sciencebuster) Helmut Jungwirth zusammen. Durch den Abend führte die Leiterin des Büros für Internationale Beziehungen, Sabine Pendl.

Der Siegerin winkten 500 Euro Preisgeld, die sie von der Jury überreicht bekam, und die Chance eventuell im Juni zum Three Minute Thesis-Finale nach Salamanca (Spanien) zu fliegen. Die Präsentationen wurden aufgenommen; eine Jury entscheidet nun aus den Video-Einsendungen aller nationalen SiegerInnen, wer nun tatsächlich nach Spanien eingeladen wird. 

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